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Erbaut um 1190 – 1200 durch herzog Berchtold V. von Zähringen. Romanischer Raum mit den Massen 19,2 m Länge x 12,6 m Breite x 7,3 m Höhe, einer der grössten und am besten erhaltenen Repräsentationssäle des Mittelalters. Decke mit hochkant gestellten Tannenbalken im Querschnitt 26 x 57 cm gemäss dendrochronologischen Untersuchungen aus der Bauzeit des Schlosses stammend. Die Deckenbalken waren ursprünglich mit Ochsenblut braunrot gefärbt, die heutige starke Verrussung geht auf den Gebrauch des Kamins zurück. Der Boden ist 1951 als Mörtelguss erneuert worden, ähnlich wie im Mittelalter üblich.
Die Saalmauern Die Mauerflächen zeigen heute die beiden mittelalterlichen Zustände: Im Nordostwinkel die originale Erscheinung der Bauzeit um 1200, eine romanische Technik, die man "pietra rasa" (rasierter Stein) nennt. Der ockerfarbene Deckputz stammt aus dem späteren 13. oder frühen 14. Jahrhundert. Dieser zu 60 % erhaltene Putz wurde 1999/2000 bis auf die Nordostecke ergänzt.
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